Unser erstes gemeinsames Tour-Angebot im Rahmen des Stadtradelns führte uns zu drei Kapellen in der Nähe.
Gestartet sind wir an diesem heißen Sonntagmorgen an der evangelischen Kirche in Östringen.
Am Sportplatz nahmen wir den Weg durch den Wald auf dem Trimmdichpfad entlang.
Die Kühle des Waldes tat gut. Fahrrad-Fahren in freier Natur ist ein Erlebnis der besonderen Art, oft auch eine Erfahrung des Eins-Seins mit der Schöpfung
– eine Heilserfahrung im besten Sinne. Die Bewegung aus eigener Kraft lässt Freiheit spüren. Die Ruhe der Fortbewegung lässt Weg und Feld, Wald und Tiere erleben.
Die Sinne öffnen sich für geistige und geistliche Impulse.
Die Waldkapelle Östringen war die erste auf der Runde. Fahrradfahren baut Stress ab – Gott bietet einen angstfreien Raum.
Und so eine Kapelle bietet Raum zur Besinnung. Anschließend führte uns der Weg Richtung Mühlhausen und dort wieder auf angenehme Waldwege zur Rettigheimer Waldkapelle.
Dort nahmen wir uns Zeit für ein Radfahrergebet:
"Herr, bevor wir dich um etwas bitten, möchten wir auf das schauen, was wir haben. Bevor wir um etwas beten, wollen wir danken.
Danken, dass wir Radfahren können. Danken, dass es Tage zum Radfahren gibt. Danken, dass wir in Gemeinschaft fahren können.
Wir wollen immer an das Denken, was wir schon haben. Dankbar für das alles sein. Lasst uns um Dinge bitten, die nicht käuflich sind: Die Schönheit der Natur.
Die Kühle des Waldes. Tiefe Atemzüge der klaren Luft, die unseren Geist befreien. Und die Kraft die DU uns schenkst zum Tragen der Lasten unseres Lebens. Amen"
Weiter führte der Weg Richtung Östringen, am Schützenhaus vorbei und über Waldwege zur Muttergottesgrotte in Mingolsheim.
Stille Zeit mit Gott, die uns den Glauben eröffnen kann.
Nun noch über den Betonweg zurück zur Kirche und die rund 15km waren zu Ende geradelt.
